Neue Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz

11. Dezember 2010 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Dr. Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, überreichte am
8. Dezember in Hamburg symbolisch die Fahrzeugschlüssel für 25 Löschgruppenfahrzeuge für den
Katastrophenschutz an das Bundesland Hamburg. Die Fahrzeuge sind Teil des Ausstattungskonzeptes des  Bundes und werden vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgeliefert.
Vor dem Hauptportal der St. Michaelis Kirche übernahm Innensenator Heino Vahldieck die
Löschgruppenfahrzeuge, die einen Gesamtwert von 5,6 Millionen Euro haben. Sie ergänzen den
Katastrophenschutz der Freien Hansestadt Hamburg.

„Eine moderne und effektive Technik sowie eine fundierte Ausbildung sind wichtige Grundlagen für
einen funktionierenden Katastrophenschutz. Doch ohne den engagierten Einsatz der zahlreichen
ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer, nutzt eine noch so gute technische
Ausrüstung niemandem. Mit der Bereitstellung dieser modernen Einsatzfahrzeuge leistet der Bund auch
einen wichtigen Beitrag dazu, die Motivation der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der
Feuerwehr zu erhöhen“, sagte Schröder.

Die Löschgruppenfahrzeuge sind ein wesentlicher Bestandteil des Ausstattungskonzeptes des Bundes
für den Katastrophenschutz, das 2007 von der Innenministerkonferenz verabschiedet wurde. Im letzten
Jahr hatte Hamburg bereits 22 neue Krankentransportwagen erhalten. 2010 kamen vier
Mannschaftstransportwagen und ein Einsatzleitfahrzeug für die Analytische Task Force hinzu.

Ein Löschgruppenfahrzeug verfügt über einen Löschwassertank mit 1000 Litern Wasser, zwei
leistungsfähige Pumpen und mehr als 600 Meter Schlauchmaterial. Außerdem ist das Fahrzeug mit einer
umfangreichen Spezialausstattung versehen.
Bei aller Begeisterung für die gute Ausstattung war dem Staatssekretär eines wichtig zu erwähnen:
„Ich wünsche uns allen, dass es wenig Anlass geben wird, diese Fahrzeuge im Ernstfall zu benutzen.
Und wenn dies nötig ist, dann hoffe ich, dass alle Helferinnen und Helfer, die Leib und Leben im
Dienste der Allgemeinheit riskieren, glücklich und gesund wieder nach Hause zurückkehren.“

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