Ein guter Tag für die Kriminalitätsbekämpfung

11. Dezember 2010 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

„Es geht nicht darum, dass eine Sicherheitsbehörde die andere kassiert oder eine Superbehörde installiert wird, sondern unter dem Dach der Polizei des Bundes findet sich eine „Kriminalpolizei des Bundes“ wieder“, bewertet der BDK-Bundesvorsitzende Klaus Jansen die Vorschläge der Werthebach Kommission aus kriminalistischer Sicht als fachlich fundiert.

Das wird Behördenschnittstellen reduzieren und die kriminalistische Informationsgewinnung, -verarbeitung und -weitergabe von verfahrensrelevanten Erkenntnissen verkürzen und verbessern. In der Bearbeitung der kriminalpolizeilichen Ermittlungsverfahren werden sich die Kolleginnen und Kollegen mit ihrem vorhandenen Fachwissen hervorragend ergänzen.

„Das personal- und zeitverschwendende Nebeneinander von Ermittlungsverfahren in den unterschiedlichen Behörden wird verschwinden. Somit wird Kriminalitätsbekämpfung effektiver gestaltet werden können“, ist die Einschätzung des BDK-Bundesvorsitzenden Klaus Jansen.

Für Innenminister de Maizière gilt es jetzt die vorhandenen fachlichen Kompetenzen in der Bundespolizei und dem Bundeskriminalamt in einem Organisationsmodell „Kriminalpolizei des Bundes“ aufgabenorientiert zu ordnen.

„Die kriminalistischen Herausforderungen der neuen Kriminalitätsformen, angefangen von der weltweit vernetzt stattfindenden Computer- und Internetkriminalität bis zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus oder der organisierten Kriminalität, erlauben keine weiteren langen Überlegungs- und Probezeiten zur Neuordnung der Kriminalitätsbekämpfung auf Bundesebene“, unterstützt der BDK-Bundesvorsitzende Klaus Jansen eine zeitnahe Umsetzung der Vorschläge der Werthebach Kommission.

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