Die Kriminalistenfamilie wächst

6. Dezember 2010 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der BDK erlebt zurzeit einen großen Zulauf. Das ist aus Sicht der Verantwortlichen, aus Sicht der Mitglieder und aus Sicht der gesamten Kriminalpolizei mehr als erfreulich. Während die meisten Gewerkschaften derzeit eher schwindende Mitgliederzahlen und eine gefühlte Gewerkschaftsverdrossenheit verspüren, ist der BDK auch in diesem Jahr durch viele Hunderte neuer Mitglieder weiter gewachsen.
Die Kriminalistenfamilie wächst und wächst! Danke für euer Vertrauen!

Dabei dürfte es nicht nur am „Rundum-Sorglos-Versicherungs-Paket“, den guten Serviceleistungen oder an den günstigen Mitgliedsbeiträgen liegen, was sie am BDK überzeugt hat.

Gehaltskürzungen, immer weniger Personal, Verlängerung der Wochen- und Lebensarbeitszeit und Streichungen bei Aus- und Fortbildung zerstören die Motivation und gefährden die Innere Sicherheit.

Der BDK stellt sich diesen Herausforderungen und setzt sich seit über 40 Jahren konsequent für die Belange der Kriminalpolizei und für eine professionelle Kriminalitätsbekämpfung ein. Der BDK vertritt kompetent und konsequent die beruflichen und sozialen Belange aller Angehörigen der Kriminalpolizei, Beamte wie Tarifbeschäftigte. Der BDK setzt sich für die wirtschaftlichen, beruflichen, sozialen und kulturellen Interessen seiner Mitglieder ein. Dabei geht es immer um Gestalten, aber auch darum, Schlimmeres zu verhindern. Der BDK kämpft für eine starke Kripo im Gesamtgefüge der Polizei. Für eine starke Kripo, welche die Stellung in unserer Polizei hat, die ihr gebührt. Für eine starke Kripo, die fachlich qualifiziert, erfolgreich die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen kann. Für eine starke Kripo, die ausreichend Personal hat, um ihre vielfältigen Aufgaben sachgerecht wahrzunehmen. Für eine starke Kripo, mit einer gerechten Bewertung und finanziellen Vergütung ihrer fachlichen Arbeit. Für eine starke Kripo, die der Garant der erfolgreichen Kriminalitätsbekämpfung in Deutschland ist.

Und genau dieses Engagement des BDK haben die viele Kolleginnen und Kollegen erkannt und es durch ihren Eintritt in den BDK honoriert. Und nicht nur die Kriminalisten der Länderpolizeien und des BKA kommen zu uns, mehr und mehr auch die ermittelnden Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und des Zolls.

Der BDK lebt zum Großteil, wie jeder andere Verband auch, von der Wahrnehmbarkeit, so wie wir uns in der Öffentlichkeit, der Politik und innerhalb der Kollegenschaft kompetent, konsequent, ausgewogen, qualitativ und quantitativ Gehör verschaffen. Der BDK hat sich über die Jahre eine große fachliche Definitionsmacht erarbeitet, auch wenn wir dadurch des Öfteren nicht nur positiv in den Fokus geraten sind. Wir haben aber immer den Finger in die Wunde (der Inneren Sicherheit) gelegt und das ist eben für einige unangenehm und tut auch manchmal weh. Und genau das haben die Kolleginnen und Kollegen gemerkt und sind Mitglied im BDK geworden.

Wir haben aber auch viele Neumitglieder gewonnen, die von den polizeilichen Einheitsgewerkschaften und deren teilweisen inhaltsleeren und hohlen Phrasen enttäuscht sind und diesen deshalb den Rücken gekehrt haben. Auch, weil sich dort die Kripo in einer bedeutungslosen Minderheit befindet und deshalb die spezifischen Anliegen der Kriminalisten oft Mehrheitsverhältnissen geopfert werden.

Und sie alle haben Recht: Kriminalistinnen und Kriminalisten gehören in den BDK!

Ich freue mich über all die neuen Mitglieder (und natürlich auch über jedes alte!) und verspreche, dass der BDK auch weiterhin seine Ziele für die Kolleginnen und Kollegen und für die Kriminalpolizei engagiert und fachlich verfolgen und sich für eine professionelle und zukunftsorientiere Kriminalitätsbekämpfung einsetzen wird. Es gibt weiterhin viel zu tun. Packen wir es gemeinsam an!