GdP fordert Mannausstattung bei Schutzwesten

4. Dezember 2010 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Angesicht der aktuellen Bedrohungslage forderte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Michael Silkeit, in einem Schreiben an Innenminister Lorenz Caffier eine kurzfristige Änderung bei der Beschaffung von Schutzwesten und eine Abkehr von der Pool- zur Mannausstattung.

Silkeit wörtlich: „Die derzeitige Poolausstattung entspricht zahlenmäßig weitestgehend auch der Anzahl, der operativ eingesetzten Kolleginnen und Kollegen. Leider ist es aber nicht möglich, die ca. 2.000 Unterziehwesten so nach Größen und Dienststellen zu verteilen, dass jeder Kollege seine Schutzweste erhält. Ein Wechsel im 12-Stunden Rhythmus verbietet sich schon aus hygienischen Gründen. Zu Recht wird von unseren Kolleginnen und Kollegen auch darauf verwiesen, dass die Ausstattung mit Schutzwesten angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung, der Terrorgefahr und der zunehmenden Gewalt gegen Polizisten in den Mittelpunkt der Fürsorge des Dienstherrn gehört.“

Zeitgleich unterbreitete die GdP dem Minister einen Vorschlag, wie das Problem kurz- und mittelfristig zu lösen wäre und bot dabei ihre Unterstützung an.