Eltern-Kind-Büro eröffnet

4. Dezember 2010 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, kann gerade auch für die Angehörigen der Bundespolizei am Flughafen München ein Problem sein. Die Bundespolizeiinspektion bietet nun ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Möglichkeit an, beide Verpflichtungen besser erfüllen zu können. Ein Eltern-Kind-Büro eröffnete gestern Doreen Poerschke, die Gleichstellungsbeauftragte der Bundespolizeidirektion München, zusammen mit Hubert Steiger, dem Präsidenten der Bundespolizeidirektion, und Peter Horst, dem Leiter der Bundespolizeiinspektion Flughafen München. Es handelt sich dabei um das bayernweit erste Angebot dieser Art in der Bundespolizei.
Peter Horst freut die Vorreiterrolle, die seine Dienststelle damit übernimmt: „Die Möglichkeiten für unsere Eltern sind damit erheblich erweitert. Auch die Dienststelle profitiert von dieser Einrichtung, da ohne dieses Zimmer der entsprechende Elternteil zu Hause bleiben müsste“.

Die Beschäftigten der Bundespolizei haben damit die Möglichkeit, unvorhersehbar eintretende Probleme in der Kinderbetreuung zu lösen und ihre Kinder während der Arbeitszeit selbst zu betreuen. Gerade bei schichtdienstleistenden Berufstätigen kann es vor allem an Wochenenden oder Feiertagen zu Engpässen in der Kinderbetreuung kommen: der Babysitter fällt aus, die Großeltern sind krank oder die Organisation einer Tagesmutter ist nicht mehr möglich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können ab jetzt ihre dienstlichen Vorgänge im Eltern-Kind-Büro bearbeiten und das Kind gleichzeitig beaufsichtigen. Ein weiterer Schritt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist somit getan.