Castorvergütung entschieden

3. Dezember 2010 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Noch während des Castoreinsatzes in Gorleben und direkt danach hatte die Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei gefordert, allen am Einsatz beteiligten KollegInnen (Tarifbeschäftigte, VerwaltungsbeamtInnen und PolizeibeamtInnen) eine 1:1-Vergütung zu gewähren.

Präsident Seeger hat nun am 01.12.2010 bekanntgegeben, dass wegen der besonderen Einsatzlagen und den damit vebundenen Belastungen, die Einsatzkräfte über die pauschale 17-Stundenregelung hinaus Mehrarbeitsstunden angerechnet bekommen.

Diese Regelung wird von der GdP Bezirk Bundespolizei begrüßt. Sie muß aber nach unserer Auffassung für alle am Einsatz Beteiligten gelten!

Die Bundespolizei darf hier nicht wieder „letzter Sieger“ sein! Dankschreiben haben die KollegInnen mittlerweile genug! Zudem ist es nicht verständlich, warum die Anordnung des § 11 BPOLBG sowie die endgültige Bekanntgabe der Stundenabrechnung immer wieder erst so spät erfolgt. Vizepräsident Dr. Frehse hat hier für zukünftige Einsätze eine Verbesserung zugesagt.