Staatssekretär Jörg Geibert wird neuer Innenminister

2. Dezember 2010 | Themenbereich: Innenminister, Innere Sicherheit, Thüringen | Drucken

Mit Jörg Geibert beruft die Ministerpräsidentin einen Verwaltungs- und Innenexperten gleichermaßen in die Regierung. „Für mich war bereits frühzeitig klar, dass Jörg Geibert diese Aufgabe übernehmen und das von Prof. Huber begonnene Werk fortsetzen soll. Ich schätze seine Handlungskompetenz und die Klarheit seiner Entscheidungen“, sagte Lieberknecht.

Jörg Geibert (CDU) wurde 1963 in Bad Marienberg/ Westerwald geboren und studierte Rechtswissenschaften in Mainz, was er 1987 abschloss. Nach seiner Referendariatszeit im Oberlandesgerichtsbezirk Koblenz und an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer wurde er 1990 zum Richter ernannt. 1992 wechselte Geibert als Referatsleiter Grundsatzfragen/ Personal ins Thüringer Justizministerium und wurde 1996 zum Richter am Oberverwaltungsgericht befördert, an dem er 1997 tätig war. Noch im gleichen Jahr wechselte er in das Thüringer Finanzministerium und war Referatsleiter Personal und Stellvertretender Zentralabteilungsleiter, bevor er 1999 als Abteilungsleiter zurück in das Justizministerium des Freistaates Thüringen wechselte. Seit November 2009 ist Jörg Geibert Staatssekretär im Thüringer Innenministerium unter Minister Prof. Dr. Peter M. Huber. Jörg Geibert ist verheiratet und hat drei Kinder.

Auch den Nachfolger Jörg Geiberts im Amt des Staatssekretärs im Innenministerium hat die Ministerpräsidentin benannt:

Bernhard Rieder (CDU) wurde 1953 in Berlin geboren, ist verheiratet und von Beruf Jurist. 1983 begann er seine Laufbahn in der Steuerverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz und wurde 1988 Vorsteher des Finanzamtes in St. Goar. 1991 wechselte er in gleicher Funktion nach Sondershausen, bevor er zwei Jahre später Referatsleiter und Stellvertretender Abteilungsleiter der Zentralabteilung im Thüringer Finanzministerium wurde. Von 1997 bis 2001 war Bernhard Rieder Chef der Zentralabteilung im Finanz- und anschließend zwei Jahre im Justizministerium des Freistaates Thüringen. Seit 2003 ist er Abteilungsleiter Staats- und Verwaltungsrecht des Thüringer Innenministeriums und in dieser Eigenschaft zuständig für den Verfassungsschutz des Freistaates.