Belastung der Polizeikräfte

21. November 2010 | Themenbereich: Bayern, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Kaum sind die Strapazen um Gorleben gestemmt, fordert die aktuelle Gefährdungslage die gesamte Bayerische Polizei. Zusätzliche Kontroll- und Schutzmaßnahmen bringen jetzt statt Entspannung weitere Zusatzbelastungen.
Dies führt dann dazu, dass zu den derzeitig neuralgischen Örtlichkeiten, wie z. B. Flughäfen, Bahnhöfen, Fußgängerzonen, Fußballstadien, usw., auch die vielen Weihnachtsmärkte hinzu kommen. Wenn auch noch die angekündigten Großdemonstrationen gegen den Sozialabbau und die Atomkraft berücksichtigt werden müssen, stellt sich für die GdP dringlich die Frage, ob dies noch leistbar ist.

Überbelastung macht auf Dauer krank! Daher fordert Helmut Bahr die Verantwortlichen auf, den Kolleginnen und Kollegen zeitnah Dienstausgleichsmöglichkeiten in
Aussicht zu stellen und zu schaffen. Innere Sicherheit darf auf Dauer nicht die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen ruinieren.