1.000 neue Ausbildungsplätze an der Landesfeuerwehrschule

19. November 2010 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Sachsen | Drucken

Sachsens Innenminister Markus Ulbig besucht am Sonnabend die Delegiertenversammlung des Landesfeuerwehrverbandes in Delitzsch. Im Rahmen der Versammlung soll die Ehrung mit dem vom Freistaat Sachsen gestifteten Feuerwehr-Ehrenzeichen als Steckkreuz in Silber und Gold vorgenommen werden. Dieses Feuerwehr-Ehrenzeichen erhalten Angehörige der Feuerwehren und Bürger für besondere Verdienste um die Entwicklung des Brandschutzes oder für besonders mutiges und entschlossenes Verhalten bei der Bekämpfung von Bränden sowie sonstigen Notständen. Durch Herrn Staatsminister soll die Auszeichnung von 35 Feuerwehrangehörigen mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen als Steckkreuz in der Stufe Silber sowie drei Feuerwehrangehörigen mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen als Steckkreuz in der Stufe Gold vorgenommen werden.

Minister Ulbig: „Die Kameraden der sächsischen Feuerwehr leisten eine hervorragende Arbeit. Pflichtbewusst engagieren sie sich zum Wohle der Menschen im Freistaat. Sie bringen vollen Einsatz und riskieren dabei auch ihre Gesundheit und manchmal auch ihr Leben. Mein besonderer Dank gilt Herrn Bossack für sein Engagement und seine gute Arbeit in den letzten 16 Jahren. “ Siegfried Bossack ist seit 1994 Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes. Auf der Delegiertenversammlung wird er verabschiedet und sein Nachfolger gewählt.

Der Freistaat unterstützt die Feuerwehren durch umfangreiche Investitionen in die Erneuerung der Landesfeuerwehrschule in Nardt. Daneben hebt Sachsen die Ausbildungskapazität an der Einrichtung an. „Das ist ein deutliches Signal. Der Brandschutz ist uns wichtig, deshalb muss die Feuerwehr optimale Arbeitsbedingungen vorfinden. Aus diesem Grund sind wir froh, dass wir trotz des allgemeinen Stellenabbaus in der Landesverwaltung alle frei werdenden Stellen an der Landesfeuerwehrschule erneut besetzen können. Dadurch und durch die Anhebung der Regelausbildungsstunden werden wir 2011 und darüber hinaus 1.000 Ausbildungsplätze mehr als 2010 anbieten können.“, so der Minister weiter.