„Hinweise müssen sehr ernst genommen werden“

17. November 2010 | Themenbereich: Brandenburg, Innere Sicherheit, Terrorismus | Drucken

Mit „lageangepassten Maßnahmen“ reagiert Brandenburg in enger Abstimmung mit dem Bund und den anderen Ländern auf konkreter gewordene Hinweise auf mögliche Anschläge in Deutschland. Dazu gehöre u.a. schwerpunktmäßig eine verstärkte sichtbare Polizeipräsenz. Das teilte Innenminister Dietmar Woidke heute in Potsdam mit. „Die neuen Hinweise müssen sehr ernst genommen werden. Notwendig ist daher eine erhöhte Aufmerksamkeit von Polizei und Sicherheitsbehörden“, sagte Woidke. Brandenburg stehe in ständigem Austausch mit den Sicherheitsbehörden des Bundes; er selbst lasse sich kontinuierlich über neue Erkenntnisse und Entwicklungen unterrichten, teilte Woidke mit.

Der Innenminister rief auch die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit auf. Polizei und Sicherheitsbehörden werden „alle erforderlichen Anstrengungen unternehmen, um möglichen Anschlagsgefahren bereits im Vorfeld wirksam zu begegnen“. Die aktuelle Sicherheitslage wird auch die Innenminister von Bund und Ländern auf ihrer heute im Hamburg beginnenden Innenministerkonferenz (IMK) beschäftigen.