DPolG-Vorstand im Gespräch mit den Innenpolitikern der CDU

14. November 2010 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

DPolG und CDU trafen sich im Landtag zu einem Meinungsaustausch zu aktuellen innenpolitischen Themen. Hauptthema war der Castor- Transport. Einigkeit herrscht darüber, dass der Einsatz generell nachbereitet und das Thema „Formen des friedlichen Protestes und Aufrufen zu Straftaten durch Abgeordnete“ aufgearbeitet werden muss.

Gemeinsam setzt man sich dafür ein, dass der Einsatz 1 zu 1 vergütet wird und dass Überstunden auch frühzeitig zur Bezahlung eingereicht werden können. Einvernehmen besteht auch dahingehend, dass die Höchstgrenze der Belastbarkeit erreicht wurde.

Der DPolG-Vorschlag, den Polizeiberuf wieder Realschülern zu öffnen, stieß auf großes Interesse bei den CDU Politikern. Realschüler erwerben in einem Studiengang „Polizeidienst und öfftl. Verwaltung“ die Fachhochschulreife. Erst danach werden Sie eingestellt und beginnen dann mit dem Bachelorstudium. Wer das Ziel vor Augen hat, wird hochmotoviert in das Studium starten.

Weitere Themen waren u.a. die Änderung des LPVG, der Haushalt 2011 und detailliert die anstehende Dienstrechtsreform.Da in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit nicht alle Themen angesprochen werden konnten, verabredeten Theo Kruse, Werner Lohn und Peter Biesenbach weitere Treffen mit dem geschäftsführenden DPolG-Landesvorstand.

Das Gespräch fand in harmonischer Atmosphäre statt; es gab viele Gemeinsamkeiten und Ansätze für die Zukunft. Die CDU-Politiker machten deutlich, dass sie in der Innenpolitik ein klares Profil zeigen wollen.