Schärfere EU-Gesetze gegen Cyber-Kriminalität

10. November 2010 | Themenbereich: Bayern, Kriminalität | Drucken

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk begrüßt den Vorstoß der Justizminister der Europäischen Union für schärfere Regelungen bei der Bekämpfung von Cyber-Kriminalität. Merk: „Bei der Bedrohung unserer Gesellschaft stehen Straftaten im Internet inzwischen an dritter Stelle hinter Terrorismus und Organisierter Kriminalität. Virus-Attacken und Späh-Angriffe auf Unternehmen, aber auch auf öffentliche Einrichtungen sind nahezu an der Tagesordnung. Die Kriminellen ergaunern im Internet Geheimcodes und Kontodaten. Sie agieren mit enormer krimineller Energie in einem Bereich, der keine Grenzen kennt. Deswegen ist es richtig und wichtig, dass die Justizminister der europäischen Länder sich dieser Problematik annehmen. Im Alleingang ist es schwierig hiergegen anzukämpfen, gemeinsam sind wir einfach stärker. Internetkriminalität ist ein globales Problem. Unser Ziel muss es daher sein, auch über die Grenzen Europas hinaus mit internationalen Maßnahmen der Cyber-Kriminalität den Kampf anzusagen.“