Engel fordert europäische Luftsicherheitsbehörde mit Sitz in Köln

10. November 2010 | Themenbereich: FdP, Nordrhein Westfalen, Parteien | Drucken

Nachdem die europäischen Innen- und Verkehrsminister auf ihrem Treffen in Brüssel zur Sicherheit bei der Luftfracht lediglich beschlossen haben, bis Anfang Dezember Vorschläge für schärfere Kontrollen zu erarbeiten, erklärt Horst Engel, innenpolitischer Sprecher der FDP- Landtagsfraktion in Düsseldorf: „Das Ergebnis der Beratungen kann nur eines sein: Es muss endlich eine europäische Luftsicherheitsbehörde geschaffen werden. Die inzwischen abgelöste EU- Kommission hatte sich bereits mit diesem Thema befasst, nachdem ich diese Forderung im Januar an sie herangetragen hatte. Die Erfahrung lehrt: In Sicherheitsfragen kann nur einer den Hut aufhaben, jede weitere Schnittstelle birgt Gefahren. Es nützt nichts, EU- Standards für die Ein- und Ausfuhr und dem Umschlag von Luftfracht zu verschärfen – diese müssen auch einheitlich überwacht werden. Eine derartige Behörde gehört nach Köln, dem Luftdrehkreuz des Westens. Der Flughafen Köln-Bonn verfügt noch über große Reserven. Immer mehr große Expressdienste richten dort ihre Europa-Basen ein. Die weltweite Bedeutung dieses Standorts für die Branche wird weiter zunehmen. Die Logistikbranche erwirtschaftet deutschlandweit den zweitgrößten Umsatz nach der Automobilbranche.“