Vollvergütung für alle Einsatzkräfte durch volle Anerkennung der Bereitschaftszeiten

9. November 2010 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Kurz nach 10 Uhr war der längste Castoreinsatz im Wendland beendet. Entgegen der Verwaltungsvereinbarung zur Abrechnung länderübergreifender Unterstützungseinsätze hat heute das MI mit Erlass 1 verfügt, dass eine volle Anrechnung der geleisteten Stunden erfolgt.

Damit wird der besonderen Einsatzbelastung während des Einsatzes und der Unterbringung Rechnung getragen.

Gemeinsam mit dem Personalratsvorsitzenden der LBP hatten sich die GdP-Vertreter im PHPR, bei einem Besuch der Einsatzkräfte in Dannenberg, für diese Verfahrensweise stark gemacht und gegenüber dem Staatssekretär Erben für diese Regelung geworben.

Nach diesem Einsatz, bei dem wieder Einsatz- und Versorgungskräfte 24 Stunden und mehr in der Kälte stehen mussten, konnte es nur eine Vollvergütung für die gesamte Einsatzzeit geben.

Uwe Petermann: „Das haben unsere Einsatzkräfte mehr als verdient.“

s.a. Erl. MI, 25.21-03070/122-1 vom 9.11.2010