Keine Anzeichen auf Gefährdung durch Postsendungen

4. November 2010 | Themenbereich: Innenminister, Innere Sicherheit, Rheinland-Pfalz | Drucken

„Uns liegen keine Anzeichen für eine akute Gefährdung durch den Versand von Brief- oder Paketbomben an Behördenstellen in Rheinland-Pfalz vor“, sagte Innenminister Karl Peter Bruch. Auch wenn derzeit keine konkreten Drohungen vorliegen beobachte das Land die Lage intensiv.
Das Innenministerium in Mainz und das Landeskriminalamt (LKA) haben dennoch die Poststellen der Ministerien und der nachgeordneten Behörden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sensibilisiert worden, auf verdächtige Sendungen zu achten“, so Bruch. Der Minister warnte jedoch ausdrücklich vor Hysterie und Panikmache und wies zugleich daraufhin, dass jeder „Trittbrettfahrer“ verfolgt und bestraft werde.