Deutsche Hubschrauber für die Grenzüberwachung aus EU- Geldern teilfinanziert!

2. November 2010 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Mit speziell ausgerüsteten Hubschraubern für den Einsatz über großen Gewässern überwacht die Bundespolizei die deutschen EU-Außengrenzen über Nord- und Ostsee. Die Feststellungen unerlaubter Einreisen stehen dabei im Vordergrund.

Durch den Einsatz von modernen Restlichtverstärkern und Wärmebildkamerasystemen ist die Hubschrauberflotte rund um die Uhr einsatzbereit.

Zur Aufrechterhaltung dieser Einsatzbereitschaft fallen nicht unerhebliche Kosten an. Diese können seit dem Jahr 2007 mit bis zu 75 % aus dem Außengrenzfonds der Europäischen Union finanziert werden.

Die EU beteiligt sich an den notwendigen Kosten für die Beschaffung von Ausrüstung und Material, sowie der Fortbildung von Personal. Die Fliegergruppe stellte für die Jahre 2007 – 2009 Anträge zur Teilfinanzierung in Höhe von über 10 Millionen Euro.

Der EU-Außengrenzfond hat diese Anträge teilweise bereits bewilligt und ausgezahlt. Mit diesem Geld konnten sowohl zusätzliche Ausrüstungen für Grenzüberwachungsflüge über See, taktische Ausrüstungsgegenstände wie Wärmebildkameras, Ersatzteile für die Hubschrauber und die Fortbildung von Besatzungen im Fliegen bei Nacht finanziert werden.