Wohnungen nicht oder nicht ausreichend vor Einbrechern gesichert!

29. Oktober 2010 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Im Herbst, im Winter und im Frühjahr nimmt die Zahl der Wohnungseinbrüche zu. Im bundesweiten Durchschnitt liegt Berlin mit an der Spitze. Bodo Pfalzgraf, Vorsitzender der DPolG (Deutsche Polizeigewerkschaft) Berlin: „In Großstädten wie Berlin ist eine zunehmende Anonymisierung der Gesellschaft zu erkennen. Vor allem in den Innenstadtbereichen. Da ist das Risiko entdeckt zu werden natürlich geringer, als in einem brandenburgischen Dorf.“ Statistiken zu Folge passieren zwei Drittel aller Einbrüche zwischen Oktober und März.

Die gestern durch den Polizeipräsidenten veröffentlichten Kriminalitätszahlen zeigen einen Rückgang der Wohnungseinbrüche in den ersten neun Monaten des Jahres auf. Demnach gab es mit 5866 angezeigten Fällen insgesamt sieben Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

„Dennoch ist festzustellen, dass viele Berliner Wohnungen gar nicht oder nicht ausreichend vor Einbrechern geschützt sind“, sagt der DPolG-Landesvorsitzende. Neben guter Sicherheitstechnik ist es auch wichtig, die Nachbarn zu sensibilisieren. Bodo Pfalzgraf: „Sagen sie ihren Nachbarn, Bekannten oder Verwandten Bescheid, wenn sie ein paar Tage wegfahren