Polizeipräsidentenwechsel in Augsburg

22. Oktober 2010 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann verabschiedete heute den Polizeipräsidenten des Präsidiums Schwaben-Nord in Augsburg, Klaus Waltrich, in den Ruhestand und führte dessen Nachfolger, Gerhard Schlögl, ins Amt ein. Herrmann dankte Waltrich für dessen engagierte Tätigkeit: „Sie haben Großartiges für die bayerische Polizei und die Sicherheit in Bayern geleistet und hinterlassen ein wohl bestelltes Haus in Augsburg. Hierfür danke ich Ihnen herzlich und wünsche Ihnen für Ihren wohlverdienten Ruhestand alles erdenklich Gute“. Gleichzeitig führte Herrmann Schlögl als neuen Polizeipräsidenten ins Amt ein. „Sie verfügen über große Erfahrung und haben sich in den verschiedensten Führungspositionen, vor allem in der Großstadt Nürnberg, hervorragend bewährt. Sie sind deshalb genau der richtige Mann für diese verantwortungsvolle Position. Für Ihre neue Aufgabe wünsche ich alles Gute und stets ein glückliches Händchen“, so Herrmann.

Klaus Waltrichs polizeiliche Laufbahn begann 1966 im mittleren Dienst. Dank seiner hervorragenden Leistungen konnte er 1974 in den gehobenen und 1983 in den höheren Dienst aufsteigen. Seine Verwendungen hier führten ihn durch ganz Bayern und sogar bis ins westfälische Münster an die Polizei-Führungsakademie, wo er als Dozent und Fachbereichsleiter sein Wissen und seine Erfahrungen an Studierende aus ganz Deutschland weitergab. Im September 1998 wurde er schließlich zum Leiter der Polizeidirektion Augsburg ernannt. Seine erfolgreiche Arbeit für Stadt und Region brachte ihn im Oktober 2006 in das Amt des Polizeipräsidenten, zunächst für ganz Schwaben, dann nach der Polizeireform für das Polizeipräsidium Schwaben Nord.

Gerhard Schlögl begann im Jahr 1970 seine Laufbahn bei der bayerischen Polizei. Seine Karriere begann ebenfalls im mittleren Polizeivollzugsdienst, von wo er über den gehobenen in den höheren Vollzugsdienst aufstieg. Im höheren Dienst leitete Schlögl zunächst von 1987 bis 1988 das Lagezentrum im Bayerischen Staatsministerium des Innern, bevor er zum Polizeipräsidium Mittelfranken wechselte. Dort leitete er die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd, war Dezernatsleiter für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und danach stellvertretender Leiter der Nürnberger Kriminalpolizei und der Polizeidirektion Nürnberg, deren Leitung er im Mai 2003 übernahm. Mit dem Abschluss der Polizeireform in Mittelfranken wurde er im Jahr 2006 Abschnittsleiter Mitte im Polizeipräsidium und war damit zuständig für die beiden Großstädte Nürnberg und Fürth. Seit November 2009 war Schlögl Vizepräsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei.