Besondere Unfallgefahren im Herbst

22. Oktober 2010 | Themenbereich: Sachsen-Anhalt, Verkehr | Drucken

Die Blätter von Bäumen und Sträuchern haben sich bunt gefärbt und sind untrügliches Zeichen, dass der Herbst in vollen Zügen angebrochen ist. Für Innenminister Holger Hövelmann (SPD) ist das der Zeitpunkt, um darauf aufmerksam zu machen, dass die dritte Jahreszeit nicht nur für wunderschöne Landschaftsbilder sorgt, sondern auch die Verkehrsteilnehmer vor besondere Herausforderungen stellt.

Dunkelheit, Nebelbänke aber auch eine tief stehende Sonne sind in punkto Sicht besonders beeinträchtigend. Aquaplaning durch heftige Regenfälle, Glätte durch Bodenfrost oder aber auch nasses Laub sorgen für eine erhöhte Schleudergefahr und verlängerte Bremswege. Hinzu kommen noch die Gefahren, die sich durch einen vermehrten Wildwechsel ergeben.

Laut Hövelmann kann man diese Risiken bereits wirkungsvoll minimieren, wenn einige grundsätzliche Verhaltensweisen beachtet werden. „Dazu gehört für die Wegstrecke ein paar Minuten mehr einzuplanen, um Zeitnot und Hektik zu vermeiden. Vorausschauende Fahrweise und angepasste Geschwindigkeit sind die Zauberworte, wenn man dann hinter dem Lenkrad sitzt „, so der Minister.

Zudem sollte jeder auch sein Augenmerk darauf legen, dass sich sein Fahrzeug in einem einwandfreien technischen Zustand befindet.

Getreu dem Motto ‚sehen und gesehen werden‘ empfiehlt es sich, auch tagsüber mit Licht zu fahren und auf saubere Scheinwerfergläser zu achten. Frostschutz und ausreichend Reinigungsmittel in der Scheibenwaschanlage sind ebenso wichtig wie der rechtzeitige Austausch von verschlissenen Wischerblättern.

Aber auch für Radfahrer und Fußgänger sollte gelten: „Auffallen um jeden Preis!“ Ein Fahrrad ohne Beleuchtung oder ein dunkel gekleideter Fußgänger sind für Autofahrer nur schwer zu sehen. Helle Bekleidung und verwendete Reflektoren sorgen für eine wesentlich bessere Erkennbarkeit und damit für Sicherheit.