Chinesische Notfallmanager zur Ausbildung beim BBK

18. Oktober 2010 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Vom 10. bis zum 18. Oktober 2010 nehmen 29 Direktoren von Emergency Management Offices (EMO) und Provinzverwaltungsschulen aus der Volksrepublik China an einem Seminar zum Katastrophenrisikomanagement an der AKNZ des BBK in Bad Neuenahr-Ahrweiler teil. Begleitet wird die Delegation durch das Projektteam der GTZ aus Peking.

Hintergrund ist das seit 2009 laufende Projekt mit GTZ, THW und BBK auf deutscher Seite sowie der Chinese Academy of Governance (CAG). Im Rahmen dieses Projekts haben etwa 200 chinesische Verantwortliche für Krisenmanagement bzw. die Ausbildung im Krisenmanagement die AKNZ und die THW-Bundesschule besucht.

Die Ausbildungsinhalte an der AKNZ sind sehr vielfältig. Sie reichen von den Krisenmanagementstrukturen in Deutschland über Risikoanalyse, Notfallplanung und Krisenkommunikation bis zur praktischen Stabsarbeit in einer Planbesprechung.

Dabei wird das Krisenmanagement auch an praktischen Beispielen veranschaulicht. So erhielt die Delegation die Gelegenheit, die Stabsräume der Städteregion Aachen und der Stadt Köln zu besichtigen.

Nächste Woche am Montag wird das Lagezentrum des Landes Hessen in Wiesbaden besucht, bevor es dann weiter geht zum zweiten Ausbildungsabschnitt an die THW-Bundesschule nach Neuhausen. Dort werden dann die taktischen und operativen Aspekte des Katastrophenmanagements behandelt.

Im Rahmen des Projekts werden im November zwei Dozenten der AKNZ am „National Institute for Emergency Management“ (NIEM) in Peking die Themen Durchführen von Planbesprechungen und Stabsübungen unterrichten.