Ich Geh Vorübergehend in Pause

14. Oktober 2010 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

So oder ähnlich kann man im Moment die Software der Polizei bezeichnen. Im Zusammenhang mit dem letzten -sogenannten- Update sind erhebliche Probleme aufgefallen. Dass für ein solches Update die Anwendung einen gewissen Zeitraum gestoppt werden muss, kann man ja noch nachvollziehen. Aber nach der Installierung des Updates läuft ja fast Nichts mehr. Während das LZPD die Reaktionszeiten der Anwendung misst, schlagen sich die Kolleginnen und Kollegen mit langen Wartezeiten herum. Und das Schlimme daran: Ein Ende ist nicht in Sicht! Immer wieder erreichen uns Lagemeldungen mit der Beteuerung, dass an dem Problem gearbeitet wird.

Ja, wir gehen auch wirklich davon, dass die Kolleginnen und Kollegen beim LZPD mit Hochdruck an den Problemen arbeiten. Aber die Frage muss erlaubt sein: Waren die Probleme nicht absehbar? Gab es nicht einen Probelauf in einer Behörde, der bereits die Probleme erkennbar machte? Gibt es für solche Fälle nicht andere Lösungen, z.B. die alte Anwendung auf einem anderen Server laufen lassen?

Klar ist auf jeden Fall: Dieses Fiasko muss aufgearbeitet werden. Die Polizei ist nicht der geeignete Proband, solche unreifen Dinge auszuprobieren! Hier muss vernünftige Software her, die stabil und schnell arbeitet!

Die DpolG bleibt am Ball.