Sozialer Dienst der Justiz in Naumburg

28. September 2010 | Themenbereich: Justiz, Sachsen-Anhalt | Drucken

Justizministerin Prof. Dr. Angela Kolb will sich über die Arbeit des Sozialen Dienstes der Justiz in Naumburg informieren. Heute trifft sie sich im Anschluss an die auswärtige Sitzung der Landesregierung in der Domstadt mit Mitarbeitern der Dienststelle Naumburg zu einem Arbeitsgespräch.

Ministerin Kolb: „Unsere Sozialarbeiter leisten im südlichen Sachsen-Anhalt engagierte Arbeit in den Bereichen Bewährungshilfe, Führungsaufsicht und Gerichtshilfe sowie beim Täter-Opfer-Ausgleich. Sie arbeiten nach modernen fachlichen Standards und sind in der Region gut vernetzt. Mich interessiert, wie sie ihr Wirken einschätzen, und ich erwarte aus der Sicht der Praxis Anregungen, um die Arbeit im Bereich dieser für unsere Gesellschaft wichtigen Aufgabe weiter zu verbessern.“

Zum Sozialen Dienst der Justiz in Naumburg gehören die Nebenstellen in Sangerhausen und Merseburg. An den drei Standorten sind insgesamt 18 Sozialarbeiter und vier weitere Mitarbeiter tätig. Im Durchschnitt betreut jeder Sozialarbeiter etwa 80 Probanden während deren Bewährungszeit. „Die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes der Justiz leisten damit einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Vermeidung von Rückfällen und weiteren Straftaten“, so die Justizministerin.