Chinesische Delegation der Stadt Wuhan informiert sich beim BDWS

28. September 2010 | Themenbereich: Security | Drucken


Am 24. September informierte sich eine 22 Personen umfassende Delegation aus dem chinesischen Wuhan über die Entwicklung privater Sicherheitsdienste in Deutschland. Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e.V. (BDWS), gab einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen. Er informierte über Besonderheiten deutscher Sicherheitsunternehmen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern.
In den meisten der 27 EU-Mitgliedstaaten seien die Privaten unter der Kontrolle der Innenbehörden bzw. der Polizei. In Deutschland unterlägen private Sicherheitsdienste seit 1927 dem Gewerberecht und damit den Wirtschaftsbehörden. Die Ordnungsämter seien für die Aufsicht zuständig. Besonderes Interesse hatten die Gäste aus China an Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Gewerbe. Hierzu stellte Olschok fest, dass die Branche in den zurückliegenden Jahren zwei Ausbildungsberufe eingeführt habe. Mit der Fachkraft für Schutz und Sicherheit und der Servicekraft für Schutz und Sicherheit verfüge das Gewerbe über einen drei- bzw. zweijährigen Ausbildungsberuf. Diese würde ebenso gut angenommen, wie zahlreiche Studienangebote, die zum Sicherheitsmanager ausbildeten. Die Bedeutung der privaten Sicherheitsdienste würde in der Zukunft noch wichtiger. Ein starker Wirtschaftsverband sie für die Gestaltung dieser Zukunft ein wichtiger Faktor.

2 Kommentare
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  1. …na klar mit den Chinesen müsst Ihr Euch treffen…Betreiben die Chinesen und die Russen nicht Wirtschaftspionage hier ?….Herr Olschok und Genosse Buhl ..trefft Euch mal lieber mit den Geschäftsführer von US-Amerikanischen Securityunternehmen, da könnt Ihr was lernen…achso in den USA hat ein Wachmann das doppelten Lohn wie hier in Deutschland, liegt vielleicht daran das die Geschäftsführer keine SED Milglieder waren…

  2. ….sorry meinte den doppelten Lohn wie hier…

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