Kommissare verstärken die Landespolizei
2. September 2010 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Polizei | DruckenInnenstaatssekretär Thomas Lenz hat heute an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow 35 Beamte zu Polizei- bzw. Kriminalkommissaren ernannt und ihnen die Zeugnisse und Ernennungsurkunden übergeben. Die aus dem ehemaligen mittleren Polizeivollzugsdienst aufgestiegenen berufserfahrenen 30 Männer und 5 Frauen haben sich nach erfolgreicher einjähriger Ausbildung für eine Verwendung im gehobenen Polizeivollzugsdienst qualifiziert. Sie werden künftig in den Polizeidienststellen des Landes Funktionen auf der mittleren Führungsebene wahrnehmen.
“Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass die Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung zukünftig durch noch besser ausgebildete und zugleich erfahrene Polizeibeamte übernommen wird, die einer modernen, zukunftsorientierten und leistungsstarken Landespolizei angehören”, so der Staatssekretär.
Der Anteil höher qualifizierter Beamter am gesamten Personalbestand wird damit weiter vergrößert. Ende dieses Jahres soll der Stellenanteil im gehobenen Dienst rund 50 Prozent betragen.
“Für alle Absolventen kommt es nun darauf an, dass Sie Ihre praktischen Erfahrungen mit dem hier erworbenen theoretischen Rüstzeug kombinieren und Ihren Dienst als “Polizeiprofis” handwerklich gut umsetzen”, so Staatssekretär Lenz.
Er ermunterte sie zugleich, ihre neue Tätigkeit engagiert anzupacken, sich während ihrer gesamten Dienstzeit aktiv fortzubilden und körperlich fit zu halten, die Freude am Polizeiberuf zu bewahren und zum Wohle der Menschen in unserem Land aktiv Polizeiarbeit zu leisten.
Diese Art der bisher in Mecklenburg-Vorpommern praktizierten Kommissars-Ausbildung wird es zukünftig nicht mehr geben, denn der Staatssekretär begrüßte im Rahmen der Feierstunde gleichzeitig 14 Polizei- und Kriminalbeamte, die nunmehr in einem anderthalbjährigen Bachelor-Aufstiegsstudiengang zu Kommissaren ausgebildet werden. Auch sie sollen später Führungsfunktionen übernehmen. Dieser Studiengang entspricht den sogenannten Bologna-Vorgaben und löst den bisher praktizierten Aufstiegslehrgang ab.
Im Weiteren begrüßte der Innenstaatssekretär die 24-jährige Sportschützin Antje Noeske sowie die 19 und 20 Jahre jungen Leichtathletik-Mehrkämpferinnen Christin Menge und Elisa-Sophie Döbel, die ab sofort für vier Jahre der Sportfördergruppe der Landespolizei angehören. Dies ermögliche den Spitzensportlerinnen, die allesamt aus Neubrandenburg kommen, neben einer langfristigen beruflichen Perspektive eine optimale sportliche Förderung, da Ausbildung, Prüfungen, Training und Wettkämpfe zeitlich optimaler zeitlich aufeinander abgestimmt werden können. Symbolisch überreichte der Staatssekretär den drei jungen Polizeibeamtinnen ihre neue Präsentationskleidung mit dem Logo der Sportfördergruppe.


