DPolG Bundesvorsitzender weist Vorwürfe gegen die Polizei zurück

31. August 2010 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt hat erneut und mit großem Nachdruck die Vorwürfe gegen die Polizei im Zusammenhang mit der Duisburger Loveparade zurückgewiesen: „Die Aufklärung der Ereignisse müsse bei der Staatsanwaltschaft, gemeinsam mit der Polizei, und im Innenausschuss des Landtages betrieben werden, nicht mit Filmbeiträgen im Internet”, erklärte Rainer Wendt der ARD.

Er verlangte wiederholt das Erscheinen des Veranstalters vor dem Innenausschuss des NRW-Landtages, damit er sich den Fragen der Abgeordneten stellen kann. „Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat sein Erscheinen angekündigt, das verdient Respekt”, so Rainer Wendt weiter.

Das Innenministerium in Düsseldorf habe bereits unmittelbar nach der Veranstaltung wichtige Aufklärungsarbeit geleistet und werde auch zu aktuellen Fragen, die jetzt aufgetaucht sind, Stellung nehmen. Wendt: „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben teilweise unter Einsatz ihres Lebens alles getan, um die schlimmsten Folgen der schlampigen Vorbereitung der Veranstaltung abzuwenden. Schon der respektvolle Umgang mit den vielen Opfern gebietet es, die Ermittlungsarbeit der dafür zuständigen Stellen nicht durch kommentierte Veröffentlichungen zu behindern.”

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