Netzaufbau in Rheinland-Pfalz schreitet zügig voran

22. August 2010 | Themenbereich: Polizei, Rheinland-Pfalz | Drucken

„Der Aufbau des Digitalfunknetzes für die Rettungs- und Sicherheitskräfte im Land ist ein bedeutender Schritt, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger von Rheinland-Pfalz auch in Zukunft nachhaltig zu gewährleisten”, sagte Innenstaatssekretär Roger Lewentz bei der Vorstellung des aktuellen Projektfortschritts und zur Abnahme des ersten Digitalfunk-Standorts im Großraum Koblenz, dem sogenannten Cluster 18/2. Nach jetzigem Planungsstand werde der Netzaufbau im Cluster 18/2 mit seinen insgesamt 81 Basisstationen so zügig voran schreiten, dass im Herbst 2011 mit dem erweiterten Probebetrieb begonnen werden könne.

Seit nun schon mehr als drei Jahren ist die Projektgruppe Digitalfunk Rheinland-Pfalz mit den Vorbereitungen zur Einführung des Digitalfunks für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Rheinland-Pfalz befasst. Hintergrund für den Aufbau des Digitalfunk-Zugangsnetzes ist die bundesweite Einführung des digitalen Sprech- und Datenfunks für BOS. Damit wird erstmals ein einheitliches Funknetz für Rettungs- und Sicherheitskräfte flächendeckend über das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung stehen und die bestehenden, voneinander unabhängigen Analogfunknetze ablösen.

„Die rheinland-pfälzischen BOS sind schon heute auf einem sehr guten Weg. Durch den neuen Digitalfunk und die mit ihm einhergehenden technischen Verbesserungen wird sich die Leistungsfähigkeit der „Blaulicht-Organisationen” im Land noch weiter verbessern. Das bedeutet noch mehr Sicherheit für die Menschen in unserem Land”, so der Innenstaatssekretär.

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