Leichtsinnige Kitesurfer aus Seenot gerettet

17. August 2010 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Die Besatzung des Einsatzschiffes der Bundespolizei BP 25 “Bayreuth” rettete im Seegebiet südöstlich von Helgoland drei Kitesurfer aus Seenot. Die drei Surfer im Alter von 41, 50 und 54 Jahren befanden sich gemeinsam auf dem Weg von St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) nach Helgoland. Vermutlich hatten sie ihre Kondition falsch eingeschätzt und mussten völlig entkräftet aus der Nordsee geborgen werden. Einer der drei Surfer konnte glücklicherweise über ein mitgeführtes UKW-Seefunkgerät einen Notruf absetzen.

Das Einsatzschiff der Bundespolizei stand im betreffenden Seegebiet und konnte bereits nach 15 Minuten die erste Person aufnehmen. Nur 20 Minuten später wurden auch die beiden anderen Surfer gefunden und an Bord genommen. Die drei Geretteten wurden anschließend dem ebenfalls an der Suche beteiligten Seenotkreuzer “Hermann Marwede” übergeben.

Bereits Ende Juli kündigten die Surfer diese 70 km langen Surftour an und wurden durch die zuständigen Behörden auf die Gefahren hingewiesen. Darüber hinaus wurde ihnen auch vor Augen geführt, welche Kosten für eine eventuelle Rettungsaktion entstehen könnten.

Die Bundespolizei warnt vor leichtsinnigen Surftouren ohne ein Begleitboot und erforderlicher Navigations- und Kommunikationsgeräte. Oftmals sind die Verhältnisse auf See nicht mit denen am Strand zu vergleichen.

Die Behörden prüfen nun, inwieweit die Surfer für die Kosten der Rettungsaktion aufkommen müssen.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.