Flutkatastrophe im Drei-Länder-Eck: Hilfe für Bogatynia

17. August 2010 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Mehrere Mitarbeiter der Bundespolizei machten sich am 16. August auf den Weg ins Drei-Länder-Eck in Ostsachsen. Im Gepäck hatten Sie insgesamt 800 Regenschutzjacken und 1 600 Regenhosen aus den Beständen des zentralen Versorgungslagers der Bundespolizei in Hundstadt. Dort angekommen übergaben sie die Hilfslieferung an den Krisenstab der polnischen Kreisstadt Bogatynia (Reichenau).

Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt, Herr Stachyra, dankte der Bundespolizei persönlich: „”Ohne Hilfe von außen wüssten wir nicht, wie wir die Katastrophe meistern sollten. Ich danke Ihnen von Herzen. Diese Sachen sind genau das, was wir hier brauchen.”"

Die Hilfslieferung kam in die Schule Nr. 3, die als zentraler Sammel- und Ausgabepunkt der Stadt Bogatynia dient. Etwa drei Viertel der 18 000 Einwohner der Stadt Bogatynia sind unmittelbar von der Flutkatastrophe betroffen. Noch immer sind etwa 1 000 Bürger obdachlos. Bereits seit einer Woche werden die polnischen Behörden bei der Versorgung ihrer Bevölkerung aktiv durch die deutsche Seite unterstützt – Hauptsächlich bei der Durchführung von Hilfstransporten der polnischen Armee über deutsches Hoheitsgebiet. Bogatynia ist derzeit nur über deutschen Boden oder aus der Luft zu erreichen.

Quelle: Bundespolizeipräsidium

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