Gefahren durch „Google Street View”

13. August 2010 | Themenbereich: Security | Drucken

Der Internetdienst „Street View” des US-Anbieters Google sorgt für Schlagzeilen. Verbraucher- und Datenschützer rufen zum Widerstand gegen den virtuellen Straßenatlas auf, der jetzt zunächst für 20 Städte startet. „Street View” kombiniert Straßenkarten mit Satellitenbildern. Neben öffentlichen Plätzen werden auch Privathäuser und Pkw zu erkennen sein. Anders als bei bisherigen Angeboten erfolgt die Betrachtung nicht aus der Vogelperspektive, sondern von der jeweiligen Straße.

Wo aber liegen die Sicherheitsrisiken? Es besteht die erhebliche Gefahr, dass die zur Verfügung stehenden Daten nicht nur für legale Zwecke genutzt werden. Vielmehr können sich Kriminelle auf einfachstem Weg wichtige Informationen über Gebäude und Grundstücke verschaffen. „Einbrüche und Überfälle werden so deutlich erleichtert”, warnt Friedrich P. Kötter, Geschäftsführer von KÖTTER Security. „Gleichzeitig sinkt das Entdeckungsrisiko, da potenzielle Täter das Objekt nicht einmal vor Ort ausspähen müssen.”

Wie können sich Unternehmen und Privatpersonen schützen? Hausbesitzer und fotografierte Passanten haben in den nächsten vier Wochen die Möglichkeit, schriftlich einer Veröffentlichung von Bildern zu widersprechen.

Gleichzeitig verdeutlicht „Street View”, welche Bedeutung dem Schutz von Gebäuden und Grundstücken zukommt. „Dabei müssen die einzelnen Sicherheitskomponenten von außen nach innen optimal aufeinander abgestimmt sein”, sagt Friedrich P. Kötter.

Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen und Hausbesitzer sollten die Diskussion zum Anlass nehmen, die Sicherheit ihrer Gebäude und Areale zu überprüfen. KÖTTER Security steht Ihnen hierbei als kompetenter Partner u. a. mit folgenden Dienstleistungen gerne zur Seite:

  • Risikoanalysen zur genauen Einschätzung potenzieller Gefährdungssituationen und Planung sicherheitsrelevanter Maßnahmen
  • Personelle Sicherheitsdienstleistungen zum Schutz Ihres Areals vor unbefugtem Zutritt
  • Moderne Sicherheitstechnik wie z. B. Einbruch- oder Videoüberwachungstechnik zur Prävention und zur schnellen Reaktion im Ernstfall.

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