Rettungshundestaffel Hamburg und Harburg

4. August 2010 | Themenbereich: Wir sind Polizei | Drucken

Newsletter Nr. 3/10

Weltmeister BRH ! Herzlichen Glückwunsch unserem BRH-Mitglied Andrea Otto. Sie hat bei der 16. Weltmeisterschaft für Rettungshunde, die bereits vor einem Monat in Zatec (Tschechien) stattfand, mit ihrem Hund Frisbee vom roten Merlin in der Sparte „Fläche B” den Weltmeistertitel errungen.

Vom 27.-28.03.10 veranstaltete die Hundestaffel ihre diesjährige Frühjahrsprüfung. Besonders haben wir uns über die Anwesenheit von Herrn Quedzuweit und Herrn Rottmann von der Polizei Hamburg gefreut. Herr Quedzuweit ist Leiter der Abteilung Fortbildung der Landespolizeischule, zu der auch die Diensthundeschule der Polizei gehört und Herrn Rottmann ist der Ausbildungsleiter der Diensthundeschule. Prüflinge verschiedener Staffeln aus Norddeutschland traten an. Der Prüfungsleiter reiste aus Süddeutschland an. Leider konnten an diesem Tag nicht alle Prüflinge ihre Prüfung bestehen.

Zwischenzeitlich konnten die Prüfungen aber erfolgreich nachgeholt werden.

Das für den Mai geplante Abseiltraining vom Hubschrauber musste leider verschoben werden. Unser Partner die Firma DL-Helicopter hat ihren / „unseren” Eurocopter BK117, für uns leider, noch immer nach Österreich verchartert.

Der vergangenen Wochen hatten es für die Staffel in sich:

  • 10 Einsätze seit dem letzten Newsletter im März
  • Großübung diverser Rettungshundestaffeln aus Hamburg und dem Umland am 20.06.10
  • Vorführung bei der Feuerwehr Dibbersen
  • Vorführung beim Tag des Hundes
  • Vorführung im Wildpark „Schwarze Berge”
  • Vorführung bei der Öffnung des Zollzauns am Spreehafen
  • Vorführung bei der Globeboot 2010 im Stadtpark

An dieser Stelle danken wir der Firma Globetrotter, die es mit ihrer Spende möglich machte,
dass alle Staffelangehörigen mit neuen Schutzhelmen ausgestattet werden konnten.

Vom 25.-27.06.10 wurde der Ernstfall geprobt. Mit fast allen Helfern, Hunden, Fahrzeugen und sonstigem Material, machte sich die ganze Staffel auf den Weg in Richtung Osten. Vom Basislager in Neubrandenburg ausgehend, standen verschieden Übungen auf dem Programm. Noch in der  Nacht mussten mehrere Orientierungsaufgaben bewältigt werden. Am frühen Morgen ging es dann in eine völlig zerstörte Stadt zur Personensuche. Hier musste eine alte eingestürzte  Industrieanlage als zerstörte Stadt herhalten. Am Sonntag wurden der Staffel dann weitere Rettungshundestaffeln unterstellt und es mussten mehrere Personen in einem großen Waldgelände gesucht werden. Alles in allem eine gelungene Übung, bei der die Helfer sich ein wenig in ein Katastrophenszenario hineindenken konnten. Wenig Schlaf im Zelt, keine Duschen, Essen im Freien, ständig unter Stress, Gelerntes anwenden, Neues hinzulernen.

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