Hilfsangebot für Loveparade-Opfer

30. Juli 2010 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen bieten ab sofort Hilfsan­gebote für Menschen, die die Katastrophe von Duisburg miterlebt ha­ben. Die unteren Gesundheitsbehörden (Gesundheitsämter) verfügen über Ansprechpartner, die als Experten für Alle zur Verfügung stehen, die psychologische Hilfe benötigen. „Eine Vielzahl von Personen muss jetzt mit den traumatischen Folgen dieses schrecklichen Ereignisses umgehen. Diesen Menschen wollen wir helfen”, sagte Gesundheitsmi­nisterin Babara Steffens gestern in Düsseldorf.

„Es gibt die Möglichkeit, die unteren Gesundheitsbehörden anzuspre­chen, damit Betroffene eine Hilfe bekommen und negative Langzeitfol­gen vermieden werden können”, erläuterte die Ministerin. Experten ra­ten dazu, traumatische Folgen einer solchen Katastrophe aufzuarbeiten, da sonst langfristig gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten kön­nen.

Betroffen von den schrecklichen Ereignissen in Duisburg waren neben den Opfern und deren Angehörigen auch viele Einsatzkräfte von Feuer­wehren, Hilfsorganisationen und Polizei sowie eine Vielzahl von Besu­chern. “Die Reaktionen auf ein solches Ereignis sind völlig unterschied­lich. Man sollte sich nicht scheuen, traumatische Folgen von Experten behandeln zu lassen. Die konkreten Ansprechpartner sind ab sofort über die unteren Gesundheitsbehörden zu erfragen”, so Steffens weiter.

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