Schulterschluss gegen Gehaltskürzungen im Bund

25. Juni 2010 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht | Drucken

Brandbrief der G9-Initiative an alle Volksvertreter, bereits gegebne Versprechen nicht zu brechen.

Ein Brandbrief an alle Bundestagsabgeordneten ist der erste Schritt, um auf die Folgen der Sparmaßnahmen im Sicherheitsbereich aufmerksam zu machen. Dieses ist das Ergebnis der Beratung der Vorsitzenden der 9 Gewerkschaften im Sicherheitsbereich der Bundesrepublik Deutschland (G9-Initiative) am 23.06.2010 in Berlin.Für die DPolG -Fachverband Bundespolizei nahm der 1. stellv. Vorsitzende, Heiko Teggatz an der Veran-staltung teil.

Die G9-Initiative wendet sich entschieden gegen die Streichung der versprochenen und gesetzlich zugesicherten Anhebung des Weihnachtsgeldes in 2011. Die Streichung bedeutet für jeden Bundesbeamten eine Kürzung der Bezüge um 2,5 %.

„Wir müssen der Bevölkerung die drastischen Folgen für den Sicherheitsbereich aufzeigen! Jeder muss wissen, was passiert, wenn der Staat an dieser Stelle nicht mehr funktioniert!” so der Gewerkschaftsvize. „Vor diesem Hintergrund sollten unsere Volksvertreter in Berlin wissen, was passieren kann, wenn sie nicht mehr anständig geschützt werden können.”
Die drastischen Folgen des Sparpaketes werden in einem Brandbrief zusammengefasst. Dieser erste „Schuss vor den Bug” soll alle Bundestagsabgeordneten noch vor der Sommerpause erreichen. So habe diese eine konkrete Möglichkeit, das unseriöse politische Verhalten umgehend zu korrigieren.

Versprochen – gebrochen, so geht man nicht miteinander um!

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.