Polizei wird am ‘Arbeitsplatz Autobahn’ erkennbarer
29. April 2010 | Themenbereich: Ausrüstung, Bayern | DruckenAnlässlich der Vorstellung eines uniformierten BMW X3 mit zusätzlichen Warneinrichtungen für den Einsatz auf den Autobahnen ist Hermann Benker, Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft ( DPolG), überzeugt, dass die Polizei damit erkennbarer und ihr ‘Arbeitsplatz Autobahn’ sicherer wird. BMW hat mit vorbildlichem Engagement und Innovationsbereitschaft auf die Initiative der DPolG zur Verbesserung der Arbeitssituation von Polizeibeamtinnen und -beamten reagiert. Gleichzeitig dankt Benker den an dieser Fahrzeugentwicklung beteiligten Kollegen der Verkehrspolizei für ihre Mitarbeit.
Vor dem Hintergrund tödlicher Unfälle von Polizeibeamten auf Bayerns Autobahnen hatte die DPolG im Jahr 2007 ihren Maßnahmenkatalog ‘Tod-Sicherer Arbeitsplatz Autobahn’ vorgestellt und darin vor allem die Verbesserung der polizeilichen Ausstattung und Ausrüstung gefordert. Ein zentrales Anliegen war dabei die bessere Erkennbarkeit der Fahrzeuge durch eine andere Farbgebung, reflektierende Materialien und besondere Signaleinrich-tungen. Diese DPolG-Forderung wurde von BMW im Prototyp des X3 verwirklicht.
“Neben der Einführung eines Warnanzuges, Verbesserungen bei Aus- und Fortbildung der Polizeibeamtinnen und -beamten wurde damit ein weiterer wesentlicher Baustein des gewerkschaftlichen Maßnahmenkataloges umgesetzt. Darüber hinaus hat das Innenministerium inzwischen alle Forderungen der DPolG aufgegriffen und auf deren Grundlage einige Arbeitsgruppen eingerichtet. Die Thematik Arbeitssicherheit hat dadurch einen hohen Stellenwert erhalten und befindet sich auch im Ländervergleich insgesamt auf einem guten Weg”, meint der DPolG-Landesvorsitzende.
Benker betonte, dass von der DPolG benannte Polizeibeamte von Verkehrspolizeidienststellen ihren Sachverstand und ihre Erfahrungen aus der täglichen Praxis für diese Fahrzeugentwicklung eingebracht haben. “BMW hat deren Anregungen und Verbesserungsvorschläge aufgegriffen und auf dieser Grundlage den Prototypen entwickelt”, sagt Benker.
