NRW will Rockern nicht die Straße überlassen

31. März 2010 | Themenbereich: Innenminister, Nordrhein Westfalen | Drucken

Nordrhein-Westfalen nimmt die Rockerbanden „Bandidos“ und „Hells Angels“ stärker ins Visier. „Wir überlassen den Rockern nicht die Straße“, sagte Innenminister Ingo Wolf (FDP) der in Hagen erscheinenden Westfalenpost (Mittwochausgabe). Bund und Länder prüfen ein Vereinsverbot.
Nach den tödlichen Schüssen eines „Hells Angels“ auf einen Polizisten in Anhausen (Rheinland-Pfalz“) wurde Wolf deutlich: „Wir dulden keine rechtsfreien Räume und keine Selbstjustiz.“ Bei landesweiten Kontrollen hat die Polizei in NRW 4300 Personen und mehr als 1200 Kraftfahrzeuge überprüft. Dabei wurden fünf Personen festgenommen und 170 Schuss-, Hieb- und Stichwaffen sichergestellt.
Seit 2001 wurden 23 Ermittlungsverfahren gegen Angehörige der Rockergruppen in NRW eingeleitet.

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