Runder Tisch von Familienministerin greift zu kurz

9. März 2010 | Themenbereich: FdP, Parteien | Drucken

Zur Einberufung eines Rundes Tisches gegen Kindesmissbrauch durch die Bundesfamilienministerin Schröder erklärt der rechtspolitische Sprecher und Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion Christian AHRENDT: Dass die Bundesfamilienministerin Schröder die Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger nicht zum Runden Tisch gegen Kindesmissbrauch eingeladen hat, brüskiert nicht nur die Bundesjustizministerin, sondern auch die Opfer sexuellen Missbrauchs, denen mit der offensichtlich mit heißer Nadel gestrickten Konzeption des Runden Tisches nicht geholfen ist.

Im Mittelpunkt sollen Fragen der Prävention stehen, genauso wichtig ist aber ein klares Signal an die Opfer, beispielsweise durch Gespräche über freiwillige Wiedergutmachungsleistungen, wenn bereits Verjährung eingetreten ist.

Die Einladung einer Vielzahl von Akteuren darf zudem nicht Verantwortlichkeiten verwischen, mit einer Ausnahme sind in den vergangenen Wochen nur Fälle bekannt geworden, die sich in Einrichtungen der katholischen Kirche zugetragen haben.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.