Entgeltanpassung auf Beamte übertragen

5. März 2010 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht, Berlin | Drucken

Die dbb tarifunion hat am 5. März 2007 nach Beschlussfassung in den zuständigen Gremien gegenüber dem Senat von Berlin ihre Zustimmung zu den Verhandlungsergebnissen vom 9. Februar erklärt. „Dieser Abschluss für den öffentlichen Dienst ist eine solide Grundlage, um auf dem Weg der Angleichung Berlins an die Beschäftigungsbedingungen anderer Länder weiter voranzukommen”, erklärte der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ in Berlin. „Zukünftig soll für alle Beschäftigten des Landes Berlin das Ländertarifrecht – der TV-L – gelten. Das war unsere zentrale Forderung, die wir seit langem stellen und die nun endlich erfüllt wird.”

Der Landesvorsitzende der gewerkschaft kommunaler landesdienst berlin (gkl berlin) fordert im Namen des Landesvorstandes der gkl berlin gleichzeitig die Übernahme der Entgeltanpassung für die Tarifbeschäftigten zeit- und inhaltsgleich für die Beamtinnen und Beamten Berlins. „Sonderopfer für die Beamtinnen und Beamten sind nicht hinnehmbar. Dies würde für die Beschäftigten bedeuten, dass Ihre Leistungen nicht entsprechend anerkannt werden und führt dann zu Demotivation und Resignation in den Dienststellen des Landes Berlin. Das darf nicht sein.”, so Frank Becker, Landeschef der gkl berlin.

2 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Inzwischen sind 4 Wochen vergangen und was ist diesbezüglich passiert: NICHTS!

  2. Der berliner Senat genehmigt sich eine Satte Diätenerhöhung. Die Beamten werden dagegen verhöhnt. Wo bleiben sozialdemokratische Grundsätze. Der Senat sollte sich schämen. Nicht nur Polizeibeamte hinken im Tarfifvergleich der anderen Länder 15-20 % hinterher.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.