Bundeswehr: Partner in der Sicherheitsarchitektur

5. März 2010 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Schleswig-Holstein | Drucken

Innenminister Klaus Schlie hat die Bundeswehr als einen unverzichtbaren Partner in der Sicherheitsarchitektur des Landes gewürdigt. „”Das Landeskommando Schleswig-Holstein ist ein engagierter und kompetenter Ratgeber”", sagte der Minister gestern auf einer Arbeitstagung der Offiziere im Sanitätsdienst des Nordens in Damp (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Bei Katastrophen, schweren Unglücken oder in dringenden Notfällen und bei technischer Hilfe sei die Bundeswehr ein verlässlicher Partner. Die Zusammenarbeit mit dem Landeskommando sei konstruktiv, unkompliziert und vertrauensvoll.

Die Entscheidung, bei der Neuorganisation der zivil-militärischen Zusammenarbeit auf die Hilfe von Reservisten zu setzen, hat sich nach Ansicht von Schlie bewährt. Wo bisher Berufssoldaten Kontakte mit den zivilen Behörden pflegten und Ansprechpartner waren, übernehmen jetzt Reservisten diese Arbeit.

Unterhalb des Landeskommandos gibt es in den Kreisen und kreisfreien Städten Kreisverbindungskommandos mit ausschließlich ortsansässigen Reservisten. Die Leiter der Kreisverbindungskommandos stehen als Beauftragte der Bundeswehr den Kommunen als ständige Ansprechpartner zur Verfügung.

Um in das „kommunale Netzwerk Katastrophenhilfe” eingebunden zu sein, haben sie ihr Büro in einer Kreis- oder Stadtverwaltung und nicht in einer Bundeswehrliegenschaft. „”Diese Organisation ist mittlerweile bundesweit Praxis”", sagte Schlie. Die Kreisverbindungskommandos würden auch in die Planungen der unteren Katastrophenschutzbehörden eingebunden.

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