Zoll prüft reine Weste von Wach- und Sicherheitsfirmen
3. März 2010 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Security | DruckenIm Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Stuttgart in der vergangenen Woche 83 Unternehmen des Wach- und Sicherheitsgewerbes in Stuttgart, im Rems-Murr-Kreis sowie in den Landkreisen Böblingen und Esslingen verdachtsunabhängig geprüft.
Die 22 eingesetzten Zöllnerinnen und Zöllner kontrollierten an drei Prüfungstagen 261 Personen, darunter Türsteher von Diskotheken sowie Sicherheitspersonal bei Großveranstaltungen und Warenhäusern. Einige Kaufhausdetektive waren ziemlich verblüfft, als sie von den Zollbeamten geprüft wurden.
Momentan gibt es lediglich einen Anhaltspunkt für einen Verstoß. Ein Mann wollte trotz gesetzlicher Verpflichtung keine Angaben zu seinem Lohn machen. Ihm droht nun ein Bußgeld. Derartige Verstöße können mit maximal 30.000 Euro geahndet werden.
Die Arbeit der Zöllner ist nach den drei Prüfungstagen noch nicht abgeschlossen. Nach dem Motto - Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser - überprüfen sie nun die Abgaben der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer.
Die Schwerpunktprüfung in der Branche wurde sehr begrüßt: So werden gesetzesuntreue Unternehmen und Arbeitnehmer aufgespürt.
Herausgeber:
Hauptzollamt Stuttgart
