Studie “Gewalt gegen Polizeibeamte” mit guter Resonanz

2. März 2010 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Positiv überrascht zeigen sich die Forscherinnen und Forscher des Kriminologischen Forschungsinstitutes Hannover (KFN) über die Resonanz auf den seit dem 8. Februar 2010 über “Extrapol” zur Verfügung stehenden KFN-Fragebogen zur Studie “Gewalt gegen Polizeibeamte”.

So hätten sich laut KFN bereits Tausende Beamtinnen und Beamte an der Umfrage beteiligt. Um den bisher noch nicht aktiven Kolleginnen und Kollegen die Teilnahme zeitlich etwas komfortabler zu gestalten, haben KFN und Länder eine Verlängerung des Befragungszeitraums bis zum 28. März 2010 vereinbart.
Konrad Freiberg, GdP-Bundesvorsitzender: „Von den Ergebnissen dieser groß angelegten und von der GdP unterstützten Studie erwarten wir wertvolle Hinweise auf einen verbesserten Schutz von Polizeibeamtinnen und -beamten im Einzel- und Streifendienst, bei Demonstrations- und Fußballeinsätzen sowie Großlagen.”

Die “bisherigen Rückmeldungen, die wir von Teilnehmern zu unserer Studie ‘Gewalt gegen Polizeibeamte’ erhalten haben, zeugen von großem Interesse und Engagement der Beamtinnen und Beamten”, vermeldete aktuell das KFN. Für GdP-Vorsitzenden Konrad Freiberg eine erfreuliche Nachricht: “Die Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte hat in den letzten Jahren massiv zugenommen.
Es ist höchste Zeit, der Sache auf den Grund zu gehen und Mittel zu finden, diesem Besorgnis erregenden Phänomen wirksam entgegentreten zu können.”

Um eine möglichst große Datenbasis zu erreichen, appelliert der GdP-Vorsitzende an alle noch verbliebenen unentschlossenen oder zeitlich bisher verhinderten Kolleginnen und Kollegen, sich den Fragebogen über “Extrapol” vor Ablauf der Frist am 28. März 2010 noch vorzunehmen.

Sollte es Unklarheiten geben, Fragen zum Fragebogen aufkommen oder gar Probleme zur technischen Erreichbarkeit bestehen, so bittet das KFN um Kontaktaufnahme über die KFN-E-Mail-Adresse der Projekt-Betreuerin und Diplom-Psychologin Karoline Ellrich : ellrich@kfn.uni-hannover.de

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