Einheitliche Sicherheitsstandards für Frauenfußball-WM 2011
2. März 2010 | Themenbereich: Fussball | DruckenAn dem Kongress nahmen Vertreter aus allen Städten mit WM-Spielen sowie der Länder, der Hilfsorganisationen, der Bundeswehr und des Organisationskomitees beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) teil. Die Experten der WM 2006 und die Organisatoren der WM 2011 tauschten sich drei Tage lang unter anderem darüber aus, wie Einsatz- und Bedarfsplanungen bei Großveranstaltungen aussehen müssen, welche Rolle die Behörden der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr spielen, oder welche Herausforderungen bei einem Massenanfall von Verletzten auf ein Krankenhaus zukommen als letztes Glied der Rettungskette.
Auch Krisenkommunikation und die Erfahrungen in der psychosozialen Notfallversorgung waren Thema des Kongresses. „Aspekte der psychosozialen Notfallversorgung haben wir 2006 bei der Weltmeisterschaft erstmals mit Erfolg berücksichtigt”, sagte Christoph Unger, Präsident des BBK im Rahmen des Kongresses. „Zudem bieten wir den neun Ausrichterstädten der WM 2011 an, sie mit Seminaren zu Krisenmanagement und Krisenkommunikation bei ihren Vorbereitungen zu unterstützen.”
Unter den Expertinnen und Experten des Kongresses herrschte Einvernehmen darüber, dass einheitliche Sicherheitsstandards an den neun Austragungsorten notwendig seien, um allen Besuchern der WM das Gefühl zu vermitteln, dass sie sich in guten Händen befinden. Als ein Ergebnis aus dem Kongress wird der Ausschuss für Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung Sicherheitsempfehlungen für die Austragungsorte ausarbeiten.


