Mindestlohnforderung trifft die Schwächsten unserer Gesellschaft

23. Februar 2010 | Themenbereich: Security | Drucken

Zur Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nach einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Die Forderung des DGB nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro würde in Deutschland rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze kosten. Allein im Osten wären laut Berechnungen von Wirtschaftsforschungsinstituten bis zu 450.000 Jobs gefährdet.

Der DGB trifft mit dieser Forderung die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Ein gesetzlicher Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze insbesondere für Geringqualifizierte. Er nimmt Berufsanfängern und Langzeitarbeitslosen die Chance auf Einstieg in Arbeit. Wer in einer ohnehin schwierigen Situation neue Beschäftigungshürden aufstellt, handelt äußerst unsozial.

2 Kommentare
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  1. Herr Dr. Hundt muss sich nicht sorgen, dass der DGB seine Forderungen durchsetzen wird! Ist es doch der DGB selbst, der z.B.mit dem “iZG / DGB – Tarifwerk” die bisherigen “Errungenschaften ” des ver.di-FB13 unterläuft! Es ist für Wach-und Sicherheitsfirmen kein Problem, durch Wechsel des Arbeitgeberverbandes weitere Lohnkürzungen vorzunehmen.

    Sorgen sind auch fehl am Platz durch Allgemeinverbindlichkeits-Erklärungen. Der LTV 29 für Bayernwurde beispielsweise 3 Monate vor Ende seiner Laufzeit für allgemeinverbindlich erklärt. Die aus dem LTV übernommene Passage, wonach der Tarif auch für “alle Objekte” gelte, wurde mittlerweile vom BY Sozialministerium bereits widerrufen. “Man habe dies nicht so gemeint”.

    Herr Dr. Hundt kann somit sicher sein, dass auch in nächster Zukunft Kettenverleiher ihr Auskommen haben werden. Der Wachmann mit 7,00 Stundenlohn wird trotz 2-4 zwischen geschalteten, illegalen Personalverleihern nicht mehr als 18,00 den Endkunden kosten. Und wenn diese noch dazu in der öffentlichen Hand sind wie z.B. Stadtverwaltung, Arbeitsagentur(!), Justizverwaltung, Polizei etc. dann braucht man sich auch weiterhin nicht vor der FKS fürchten.

  2. Wer in dieser Branche arbeitet braucht vor allem eins:
    Eine gute Rechtsschutzversicherung!
    Da sollte man sein Geld anlegen, nicht beim Deutschfeindlichen Gewerkschaftsbund!

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