Fastnachtszeit: 611 Führerscheine einbehalten
17. Februar 2010 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Verkehr | DruckenWährend der Fastnachtszeit (25. Januar bis 16. Februar 2010) ereigneten sich in Baden-Württemberg 269 Verkehrsunfälle, bei denen die Fahrer unter Alkoholeinfluss standen. 15 Personen seien bei Unfällen unter dem Einfluss von Drogen gefahren. Wie das Innenministerium am Mittwoch, 17. Februar 2010, in Stuttgart weiter mitteilte, seien dabei zwei Personen getötet und 108 verletzt worden. Im vergangenen Jahr habe es in der Fastnachtszeit vom 2. bis 24. Februar 272 Verkehrsunfälle mit alkoholisierten Fahrern gegeben, 14 Fahrer hätten Drogen konsumiert. Dabei seien 118 Personen verletzt und zwei getötet worden.
Die Polizei habe 611 Führerscheine einbehalten. Weitere 853 Fahrzeuglenker müssten mit Geldbußen und Fahrverboten rechnen, weil sie unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestanden hätten. Im vergangenen Jahr sei der Führerschein von 704 Fahrzeuglenkern einbehalten worden, weitere 999 Fahrer hätten Geldbußen und Fahrverbote erhalten.
Die Vernunft der Verkehrsteilnehmer und die konsequente Verkehrsüberwachung der Polizei hätten in der diesjährigen Fastnachtszeit die Zahl von Alkohol- und Drogenfahrten weiter zurückgehen lassen.


