Gesamtzahl der Verkehrsunfälle stagniert
12. Februar 2010 | Themenbereich: Saarland, Verkehr | DruckenDie Gesamtzahl der Verkehrsunfälle 2009 im Saarland liegt mit 30.307 auf dem Niveau der Jahre 2007 und 2008. Bei den Zahlen der Verkehrsunfälle mit Personenschaden setzt sich mit einem nochmaligen Rückgang um 5,2 % der positive Trend aus 2008 fort. Das gilt auch für die Zahl der bei Verkehrsunfällen verunglückten (d. h. tödlich bzw. schwer oder leicht verletzten) Personen mit einem Rückgang um 5,6 %.
Die Zahl der Verkehrstoten ist auf dem zweitniedrigsten Stand seit Statistikbeginn im Jahr 1953. Sie liegt mit 45 Getöteten etwas über dem historischen Tiefstand von 43 im vergangenen Jahr. Die Anzahl der Schwerverletzten ist zwar geringfügig um 1,6 % gestiegen; die Unfallhäufungszahl „Schwere Folgen” (Getötete und Schwerverletzte pro 1 Million Einwohner) liegt aber im Saarland mit 728 weit unter dem Bundesdurchschnitt von 866. Die Zahl der Leichtverletzten ist wie bereits in 2008 rückläufig.
Grundsätzlich zieht die saarländische Polizei für das Jahr 2009 eine positive Verkehrsunfallbilanz. Innenstaatssekretär Georg Jungmann: „Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall getötet oder schwer verletzt zu werden, ist im Saarland weit geringer als auf Bundesebene.” Dieser Vergleich sei umso beachtlicher, da sowohl die Motorisierungsrate pro 1.000 Einwohner als auch die Kennzahl „Kraftfahrzeuge pro Kilometer Straße” im Saarland deutlich über dem Wert für Gesamtdeutschland liegen.
„Trotz und gerade wegen erkennbarer Sicherheitsgewinne bleibt die Verkehrssicherheitsarbeit im Saarland eine Daueraufgabe und ein Schwerpunkt im Bereich der Inneren Sicherheit”, so Georg Jungmann weiter. Bereits bewährte Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit werde die saarländische Polizei in Zusammenarbeit mit den Verkehrssicherheitsinstitutionen konsequent fortführen und weiter entwickeln.


