Für ein Jahr nach Afghanistan
10. Februar 2010 | Themenbereich: Auslandseinsätze, Nordrhein Westfalen | DruckenDer Erkrather Polizist Uwe Mainz wird die nächsten zwölf Monate im fernen Afghanistan verbringen. Dort bildet er Führungskräfte der örtlichen Polizei aus. Angst um sein Leben hat der verheiratete Vater eines Sohnes nicht.
Das mag auch an der intensiven Vorbereitung der deutschen Polizeiausbilder liegen. Heute bricht er zum Ausbildungs-Hauptquartier der Europäischen Union in Kabul auf – für ein Jahr. Dann hat der 54-Jährige neben dem zweiwöchigen Basiskurs für eine Auslandsverwendung auch eine dreieinhalbwöchige Spezialausbildung für Afghanistan hinter sich.
Der 54-jährige Kriminaldirektor übernahm 2001 die Leitung im Dezernat Auslandsverwendungen (LAFP NRW), nachdem er von seinem einjährigen UN-Einsatz aus dem Kosovo zurückgekehrt war.
„Aber das ist nicht vergleichbar”, sagt er selbst. „Dort konnten wir uns ziemlich frei in den Ortschaften bewegen. Daran ist in Afghanistan nicht zu denken.”
Quelle: www.police-mission.de
Erstellt von: T. Litges


