Staatsdiener sind kein Freiwild!

7. Februar 2010 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Empört hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) - Landesverband Brandenburg - auf das Vorhaben der Landesregierung reagiert, die über Jahre angesparte Versorgungsrücklage für die Altersversorgung der Beamten zum Stopfen von Haushaltslöchern zu verwenden.

Dazu erklärte der BDK-Landesvorsitzende Wolfgang Bauch (49): „Rot-Rot hat seinen öffentlichen Dienst offenbar zum Freiwild erklärt. Massiver Personalabbau, geplante Verlängerung der Lebensarbeitszeit für Polizei, Strafvollzug und Feuerwehr, Arbeitsverdichtung und jetzt der Griff in die Kasse für unsere Altersversorgung.”

Nach Gutsherrenart solle wieder einmal auf Kosten der Beamten gespart werden.

Bauch abschließend: „Das ist unser Geld - oder wir wollen es zurück!”

Die „Märkische Allgemeine” hatte in ihrer Wochenendausgabe berichtet, Finanzminister Dr. Helmuth Markov (Linke) wolle die Versorgungsrücklage für Pensionen in Höhe von 450 Millionen Euro auflösen. Nur noch 200 Millionen Euro sollen in den Pensionsfonds für Beamte und Richter fließen. Mit dem wolle Rot-Rot Deckungslücken der Haushalte 2009 und 2010 ausgleichen:

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