Pünktlichkeit trotz Schnee und Streik
2. Februar 2010 | Themenbereich: Verkehr | DruckenWer aufgrund eines Streiks im Öffentlichen Nahverkehr oder wegen eisglatter Straßen zu spät zur Arbeit erscheint, muss die versäumte Zeit möglicherweise nacharbeiten.Darauf hat der ACE Auto Club Europa am Dienstag in Stuttgart aufmerksam gemacht. Arbeitnehmer sollten daher bei angekündigten Arbeitskampfmaßnahmen im Verkehr rechtzeitig Vorkehrungen für einen pünktlichen Arbeitsbeginn treffen. Auch angesichts der Schneefall-Warnungen von Wetterdiensten sei es ratsam, sich früher als sonst auf den Weg zur Arbeit zu machen.
Der Chefjurist des ACE, Volker Lempp, sagte: ” Es ist allein Sache des Arbeitnehmers, dass und wie er pünktlich zur Arbeit kommt. Es liegt an ihm, dafür alle Möglichkeiten auszuschöpfen, beispielsweise indem er früher aufsteht, mit Arbeitskollegen Fahrgemeinschaften bildet oder Taxi fährt”.
Objektive Hindernisse wie Schnee, Glatteis oder Streik befreiten grundsätzlich nicht von der Arbeitspflicht. Lempp: „Wer es nicht rechtzeitig schafft, muss halt nacharbeiten oder einen Gehaltsabzug hinnehmen”. Arbeitsrechtliche Sanktionen seien allerdings mangels Verschulden in der Regel nicht möglich, fügte der ACE-Experte hinzu.



Ich habe vollstes Verständnis für die aktuellen Streiks.
Besonders bei den Öffentlichen. Die Fahrkartenpreise gehen jedes Jahr mehrmals in die Höhe, die Ausfälle häufen sich.
Außer, dass man mal hier und da einen 1€-Jobber (Find ich gut!) als Begleiter sieht, tut sich in Sachen Service nichts.
Das traurigste daran ist eigentlich, dass es immer erst wieder zu Streiks kommen muss. Ob Metallverarbeitung, Ärzte,
oder nun der Öffentliche Dienst. Es ist doch immer das Gleiche: Bevor nicht mindestens 1 Warnstreik war, passiert nie was.
Es ist ja auch nicht so, dass innerhalb der nächsten 5 Minuten besprochen wird “Och, lass doch mal streiken”.
Sowas ist ja lange angekündigt und alle die betroffen sind, können sich lange genug auf sowas vorbereiten.
anstatt sich zu beschweren, sollte man sowas unterstützen. Wer weiß, ob man nicht selbst der Nächste ist, der von Lohnkürzungen o. Ä. betroffen ist?
Gruß
Wolf