Ikonen der Motorrad-Geschichte im ZeitHaus

21. Januar 2010 | Themenbereich: Motorrad | Drucken

Noch bis zum 11. April 2010 werden in sechs Ausstellungsbereichen Raritäten und eindrucksvolle Modelle aus der Geschichte des Motorrades gezeigt. Die Sonderschau führt von den Anfängen im 19. Jahrhundert über die Entstehung des Volksmotorrades bis hin zur Entwicklung moderner Sport- und Rennmaschinen.

Zum ersten Mal stehen den über 100 Exponaten der „Meilensteine der Automobilgeschichte” im ZeitHaus, dem besucherstärksten Automobilmuseum weltweit, wertvolle Einzelstücke aus der Historie des Motorrads zur Seite.

„Wir zeigen in der Ausstellung „Motorrad-Ikonen” in erster Linie seltene und besondere Motorräder aus über 100 Jahren Motorrad-Geschichte”, sagt Dr. Maria Schneider, Kreativdirektorin der Autostadt, und ergänzt: „Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, wenn die passionierten Fahrer ihre eigenen Maschinen in der Garage verstaut haben, ist es ein Genuss, die liebevoll restaurierten Maschinen im ZeitHaus zu bewundern.”

Nach der mehrteiligen Ausstellung „Stars and Cars”, die in den Sommermonaten mit luxuriösen Fahrzeugmodellen und den Bildern des Jet-Set-Fotografen Edward Quinn begeisterte Besucher fand, gibt die Ausstellung „Motorrad-Ikonen” Einblicke in die Entwicklung des Motorrades.
Dessen Anfänge liegen Ende des 19. Jahrhunderts, als im Zuge der Motorisierung erste Fahrradhersteller damit beginnen, ihre Zweiräder mit kleinen Motoren auszustatten. Unter diesen ersten Herstellern findet sich auch die tschechische Marke Laurin & Klement, die 1925 Teil des Škoda-Konzerns wurde.
Born to be wild

Auf insgesamt fünf Ebenen folgt die Ausstellung weiter den wichtigen Stationen in der Motorrad-Entwicklung. Mobilität fürs Volk brachten die so genannten „Volksmotorräder”, die in hoher Stückzahl und in robuster Bauart hergestellt wurden. Zu den Weltmarktführern zählten in diesem Segment die Hersteller DKW und NSU.

Mittelklasse-Motorräder, wie sie von Individualisten des Bürgertums gefahren wurden, sind in dem Ausstellungsteil „Die bürgerliche Mitte” zu finden. „Luxus-Geschöpfe” wiederum zeigt Motorräder aus verschiedenen Jahrzehnten, deren Anfertigung sehr aufwändig und kostspielig war.
Unter der Überschrift „Es lebe der Sport” ist die Klasse der Sport- und Rennmaschinen versammelt, deren technische Höchstleistungen oft Vorbild für spätere Serienproduktionen war. „Freiheit auf zwei Rädern” ist der Titel für die Modelle der Marke Harley-Davidson, die bis heute ein Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit sind.
Täglich geöffnet

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Motorrad-Experten und Autor des Buches „Motorrad-Ikonen”, Stefan Knittel, und wurde kuratiert von dem Industriedesigner Heinrich Fiedeler und Dr. Thomas Köhler, dem stellvertretenden Direktor der Berlinischen Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur. Die gezeigten Motorräder sind Leihgaben von privaten Sammlern.

Die Ausstellung „Motorrad-Ikonen” ist noch bis zum 11. April 2010 im ZeitHaus zu erleben. Die Autostadt in Wolfsburg, der Erlebnispark rund um das Thema Mobilität, ist täglich vom Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

ADAC-Mitglieder erhalten gegen Vorlage der Clubkarte ermäßigten Eintritt:
Erwachsene: € 13,00 statt € 15,00
Kinder: € 5,00 statt € 6,00
Familien (2 Erwachsene und alle Kinder unter 17 Jahren): € 33,00 statt € 38,00

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