Experten beraten über Kriminalitätsvorbeugung auf lokaler Ebene

19. November 2009 | Themenbereich: Bremen, Prävention | Drucken

Die im Herbst 2007 zur Stärkung der Kriminalprävention im Lande Bremen gegründete Kooperationsstelle Kriminalprävention (KSKP) veranstaltet am Mittwoch, 25. November 2009, von 9.00 bis 17.00 Uhr im Haus der Bremischen Bürgerschaft ihre erste Bremer Fachtagung mit dem Thema „Lokale Netzwerke der Kriminalprävention – Voraussetzungen für Entstehung, Entwicklung und Nachhaltigkeit”.

Während der Tagung wird die Vielfalt kriminalpräventiver Arbeit in Bremen, Bremerhaven und anderen Städten (Köln, Frankfurt) aufgezeigt. Es gibt Vorträge zu Themen wie

  • „Erfolgsfaktoren präventiver Netzwerke in Stadtteilen (Prof. Herbert Schubert, Frankfurt),
  • „Steuerung polizeilicher Kriminalprävention” (Dirk Fasse, Polizei Bremen),
  • „Kommunales Handlungsprogramm Wohnen in Nachbarschaften” (Renate Siegel, Bremen)
  • “Vernetzte Stadtteilprävention am Beispiel der Stadt Frankfurt” (Frank Goldberg, Frankfurt),
  • „Professionelle Rechtsextremismusbekämpfung in einer Kommune” (Andrea Müller, Bremen).

Außerdem wird die Arbeit der Präventionsräte in Bremen-Nord und Bremerhaven vorgestellt. Der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer, wird am 25. November 09 um 09.15 Uhr die Fachtagung eröffnen.

Zu der Veranstaltung werden mehr als 160 Experten aus ganz Deutschland erwartet. Den Abschluss bildet gegen 15.30 Uhr eine etwa einstündige Podiumsdiskussion mit Referenten der Tagung. Über die Einzelheiten des Programms informiert der Tagungsflyer (PDF).

An der KSKP sind beteiligt der Senator für Inneres und Sport, die Polizei Bremen, die Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen (HfÖV) und das Institut für Polizei und Sicherheitsforschung (IPoS). Sie versteht sich als zentrale Service- und Informationsstelle für alle Akteure, Partner und sonstige Interessierte der Kriminalprävention. Die Einrichtung erfasst, bündelt und vernetzt Informationen und Institutionen, initiiert und fördert Sicherheitspartnerschaften, unterstützt auf vielfältige Weise die kommunale Kriminalprävention und hält über die eigene Internetpräsenz www.kriminalpraevention.bremen.de eine Vielzahl von Informationen zur Kriminalprävention bereit.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.