Frontalangriff auf die Bürgerrechte stoppen

16. November 2009 | Themenbereich: Die Grünen, Nordrhein Westfalen, Parteien | Drucken

Zu den heute in der WAZ ‘CDU will in NRW Hilfspolizei aufbauen’ transportierten Vorschlägen der CDU zur Online-Durchsuchung und präventiven Telefonüberwachung, sowie der Forderung nach mehr Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen und automatisierten Scanning von Kfz-Kennzeichen erklärt Monika Düker MdL, innenpolitische Sprecherin:

“Wie so oft versucht die CDU in Wahlkampfzeiten die Sicherheitspolitik mit plumpen Law-and-order Forderungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Würden die Pläne der CDU Realität, führte dies geradewegs in den Überwachungsstaat. Wir brauchen in NRW keine weiteren Eingriffsbefugnisse in unsere Privatsphäre für die Polizei, sondern eine gut ausgestattete und ausgebildete Polizei. Dass hier Defizite bestehen, zeigen einmal mehr die zornigen Proteste der Kriminalbeamten und Kriminalbeamtinnen. Und wir brauchen auch keine Hilfssheriffs als ‘Polizei-light’. Die Regierung ist gut beraten in die Ausstattung und Ausbildung der Polizei zu investieren, statt mit dem Frontalangriff auf die Bürgerrechte von ihren Versäumnissen abzulenken.

Die CDU ignoriert nicht nur die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, sondern lässt ihren Innenminister mit seinem – nach zähem Gezerre in der Koalition – gerade im Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf zum Polizeigesetz im Regen stehen. Das zeigt, was von dieser Regierung zu halten ist.”

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.