Vereidigung von 120 Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger

6. November 2009 | Themenbereich: Ausbildung | Drucken

Die Polizeiausbildung ist in Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor sehr attraktiv, auch über die Landesgrenzen hinaus. Für das Ausbildungsjahr 2009 hatten sich mehr als 3.000 junge Menschen bei der Landespolizei beworben, 120 von ihnen konnten im Spätsommer bzw. Herbst in den Polizeidienst aufgenommen werden. Neben 88 “Landeskindern” kommen 32 Auszubildende aus anderen Bundesländern.

Sie absolvieren nun eine Ausbildung bzw. ein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow. 60 Polizeianwärter (17 Frauen und 43 Männer) werden innerhalb von zwei Jahren für den mittleren Polizeivollzugsdienst ausgebildet, weitere 60 (23 Frauen und 37 Männer) bereiten sich im Rahmen eines dreijährigen Bachelor-Studiengangs auf den gehobenen Polizeivollzugsdienst vor.

Heute nun fand im festlichen Rahmen in der Neubrandenburger Konzertkirche die feierliche Vereidigung statt. Innenminister Lorenz Caffier nahm den Beamten den Eid ab. “Unsere Landespolizei zeigt bei der Erfüllung ihrer Aufgaben große Professionalität und Motivation. Eine fundierte Ausbildung auf hohem Niveau ist die Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben als Polizeibeamter. Wie schwierig oft auch der Berufsalltag eines Polizisten ist, haben wir gerade erst beim Polizeieinsatz zur Absicherung des Fußballspiels FC Hansa Rostock gegen FC St. Pauli erleben müssen”, sagte Innenminister Caffier in seiner Rede anlässlich der Vereidigung.

Um noch besser den hohen Anforderungen an die polizeiliche Aus- und Fortbildung gerecht zu werden und auch einen besseren Einsatz der Lehrkräfte zu ermöglichen, gibt es mit Inkrafttreten der Änderung der Fachhochschullandesverordnung am 1. Oktober 2009 auch organisatorische Veränderungen an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow.

Die seit 2006 bestehenden Organisationseinheiten Fachbereich Polizei und Institut für die polizeiliche Aus- und Fortbildung (IpAF) wurden zu einem großen Fachbereich Polizei zusammengelegt, der nun für die Ausbildung des mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienstes, die Aufstiegsausbildung zum gehobenen und höheren Polizeivollzugsdienst und die Fortbildung der Landespolizei zuständig ist.

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